Gemeinsam Wege finden - Schwerhörigenseelsorge in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsen

 

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gehört werden
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verstehen
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In jeder Kirchgemeinde gibt es schwerhörige Menschen.
Schwerhörigkeit wird aber oft nicht erkannt und ihre Auswirkungen werden unterschätzt. Eine steigende Zahl von Menschen ist betroffen. Hörschädigungen treten in allen Altersstufen auf, betreffen aber besonders häufig ältere Menschen. Schon ist jeder dritte nach dem 65. Lebensjahr betroffen, viele Menschen bemerken schon Mitte 40 Hörprobleme.
Schwerhörige Menschen hören nicht leiser, sondern sie nehmen die Sprache verzerrt, gebrochen und zerstückelt wahr. Oft sitzen sie „zwischen allen Stühlen“: sie fühlen sich nicht zur Gehörlosengemeinde mit ihrer Gebärdenkultur dazugehörig, und in der hörenden Gemeinde nicht mehr zu Hause. Rückzug und Isolation sind die Folgen.